Fraunhofer ICT > Kernkompetenzen > Energetische Materialien

Energetische Materialien


Arbeitsschwerpunkte
Chemische Analytik und Detektion
Synthese und Reaktionstechnik
Partikeltechnik
Brandschutz und Isolation
Wehrtechnische Explosivstoffe


Allgemeines
Aktuelle Forschungsthemen
Ausstattung


Arbeits-
schwerpunkte


Energetische Materialien


Ansprechpartner:

Dr. Horst Krause
Telefon +49 721 4640-143
E-Mail senden
Fraunhofer-Institut für Chemische Technologie ICT
Joseph-von-Fraunhofer-Straße 7
76327 Pfinztal


Die Forschungs- und Entwicklungsaufgaben des Produktbereichs Energetische Materialien reichen von der chemischen Synthese, analytischen Charakterisierung und Verarbeitung von energiereichen Vorprodukten über die zugehörige Prozessentwicklung und Herstellungstechnik bis hin zur Herstellung von Rohprodukten, Kleinserien und Demonstratoren. Im Rahmen der nationalen und europäischen Sicherheitsforschung entwickeln Mitarbeiter des Produktbereichs neuartige Sensor- und Detektionstechniken zur Explosiv- und Gefahrstoffdetektion.

Der Produktbereich Energetische Materialien umfasst die folgenden fünf Arbeitsschwerpunkte

Chemische Analytik und Detektion
Die chemische, physikalische und strukturelle Charakterisierung von Explosivstoffen und anderen Materialien ist elementarer Bestandteil der laufenden Produktentwicklungen. Umfangreiche Analysemethoden stehen hierfür zur Verfügung. Für Gefahr- und Explosivstoffe werden spezielle Detektionsverfahren und Sensortechniken, z.B. auf Basis von Molecularly Imprinted Polymers, entwickelt.

Synthese und Reaktionstechnik
Die Synthese energiereicher organischer, anorganischer und polymerer Materialien wird im Labor- und Technikumsmaßstab betrieben. Für Fragen der sicheren Prozessauslegung und Prozessoptimierung werden moderne Prozesstechniken wie die kontinuierliche Mikroreaktionstechnik sowie maßgeschneiderte Prozessanalytik und kalorimetrische Verfahren entwickelt und eingesetzt.

Partikeltechnik
Für die Produktgestaltung und Veredelung von Rohstoffen werden Partikeleigenschaften wie Größe und Morphologie gezielt eingestellt. Neben Kristallisations- und Mahlverfahren kommen überkritische Fluidprozesse zur Partikelherstellung, Verfahren für Mikro- und Nanokomposite sowie Coating-Techniken zum Einsatz. Kristallstrukturanalysen und Molecular Modelling ergänzen das Portfolio.

Brandschutz und Isolation
Für den Brandschutz unterschiedlichster Güter werden neuartige Beschichtungswerkstoffe auf Basis von keramisierenden und schaumbildenden Polymersystemen entwickelt und auf die jeweils zu schützenden Substrate adaptiert. Weitere Entwicklungen auf dem Gebiet des Brandschutzes umfassen keramische Brandschutzmassen sowie Hochtemperaturisolationen.

Wehrtechnische Explosivstoffe
Aufgrund der veränderten Einsatzbedingungen der Bundeswehr werden an die wehrtechnischen Materialien vor allem hinsichtlich Leistung, Temperaturstabilität und Empfindlichkeit erhöhte Anforderungen gestellt. Die Entwicklung neuer Raketentreibstoffe, Treibladungspulver, Gasgeneratoren und pyrotechnische Sätze ist von den Komponenten, der Verarbeitung und den Herstellungstechniken auf diesen erweiterten Kriterienkatalog ausgerichtet.


Linking Policy © 3/2010
Fraunhofer ICT
Druckversion